
Jobratgeber
Trotz positiver Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt bleibt Langzeitarbeitslosigkeit eine Herausforderung. Die Corona-Pandemie hat die Lage verschärft: 2021 waren rund 2,61 Millionen Menschen seit mindestens einem Jahr ohne Beschäftigung. Besonders betroffen sind geringqualifizierte Arbeitssuchende, ältere Menschen, Erkrankte und Alleinerziehende mit kleinen Kindern.
Als langzeitarbeitslos gilt, wer mindestens zwölf Monate ohne Arbeit ist. Gründe können sein:
Die Folgen sind oft gravierend: finanzielle Unsicherheit, psychische Belastung und eingeschränkte soziale Teilhabe.
Seit dem 1. Januar 2019 bietet das Teilhabechancengesetz neue Chancen für Langzeitarbeitslose. Ziel: den Zugang zu sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung erleichtern.
Maximal fünf Jahre
Begleitend gibt es Qualifizierungen und Coaching, um den Wiedereinstieg zu sichern.
Zeitarbeit kann ein schneller Weg zurück ins Arbeitsleben sein. Vorteile:
Laut Bundesagentur für Arbeit: Über 50 % der Langzeitarbeitslosen, die über Zeitarbeit einstiegen, waren nach einem Jahr sozialversicherungspflichtig beschäftigt, oft direkt übernommen.
Der Übergang von Langzeitarbeitslosigkeit in Beschäftigung erfordert oft individuelle Begleitung:
Langzeitarbeitslosigkeit ist eine komplexe Herausforderung, die finanzielle, gesundheitliche und soziale Aspekte umfasst. Mit gezielten Förderprogrammen wie dem Teilhabechancengesetz, der Flexibilität von Zeitarbeit und individueller Begleitung lassen sich nachhaltige Wiedereinstiege schaffen. Entscheidend ist, dass Betroffene nicht nur eine Stelle finden, sondern auch langfristig im Arbeitsmarkt Fuß fassen.
Wir unterstützen Sie aktiv bei Ihrem Wiedereinstig. Entdecken Sie unsere Beratungsleistungen!